BMG rechtfertigt Erleichterungen für Versender

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Den Punkt Zeit kann die Noweda nicht nachvollziehen: „Obwohl der pharmazeutische Großhandel innerhalb weniger Stunden liefert, müssen im Vergleich zum Online-Handel deutlich höhere Standards eingehalten werden“, kritisiert die Genossenschaft. „Das ist eine nicht hinnehmbare Wettbewerbsverzerrung.“

Das sieht das BMG offenbar anders: Das Ministerium führt aus, dass auch beim „Versandhandel sichergestellt werden muss, dass Qualität und Wirksamkeit erhalten bleiben muss“. Eine Wettbewerbsverzerrung sei aus Sicht des BMG nicht zu erkennen, fasst die Noweda zusammen. Dies werde auch damit begründet, dass Versandapotheken und pharmazeutischer Großhandel auf unterschiedlichen Vertriebsstufen tätig seien.

„Eine ministerielle Antwort, wohl wie erwartet“, so die Noweda. Dort ist man weiterhin überzeugt: „Wenn eine temperaturgeführte Lieferung seitens des Großhandels erforderlich ist, dann um so mehr beim Online-Handel. Wenn der Online-Handel die GDP-Richtlinien nicht einhalten muss, dann der Pharma-Handel doch wohl auch nicht. Oder?“

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