Gesetz zur ambulanten Versorgung

Spahn legt vor: Rabattsperre und Impfstoffverträge

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Im Gesetz wird es auch eine Regelung zu Notfallversorgung geben. Immer mehr Patienten suchen die ambulanten Notfallversorgungen der Kliniken auf, weil sie nur schwer einen Termin beim Arzt erhalten. Viele dieser Fälle müssten aber nicht in Notfallambulanzen behandelt werden.

Dem Vernehmen nach will Spahn die Kassenärzte verpflichten, die Bereitschaftsdienstnummer zu einer bundesweiten und 24-stündigen Anlaufstelle für Akutfälle auszubauen. Patienten, die dringend ärztliche Hilfe benötigen, sollen zukünftig die 116117 rund um die Uhr wählen können. Fachkundiges Personal soll dann entscheiden, wo der Patient am besten behandelt werden kann – in der Arztpraxis, in einer Bereitschaftsdienstpraxis oder im Krankenhaus. Die Erfahrungen zeigen, dass vielfach bereits am Telefon geholfen werden kann. Zurzeit dürfen die KVen den Bereitschaftsdienst nur abends, nachts und am Wochenende anbieten. Die Nummer 116117 ist bereits seit mehreren Jahren bundesweit geschaltet, aber nur wenig bekannt.

Patienten, die ohne vorherigen Kontakt über 116117 eine Notfallambulanz in einer Klinik aufsuchen, könnte eine Extra-Gebühr abverlangt werden. Dagegen stemmt sich aber die SPD.

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