Digitalisierung

Schweriner Regierung soll Telemedizin forcieren dpa/ APOTHEKE ADHOC, 14.03.2019 15:11 Uhr



Nach Auffassung des AfD-Abgeordneten Gunter Jess bietet Telemedizin nicht nur Chancen, sondern birgt auch Risiken und rechtliche Probleme. Deshalb habe die Ärztekammer eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die mit kritischem Blick ihre Berufsordnung überarbeite. Der Landesregierung warf Jess vor, die Kammer nun politisch unter Druck setzen zu wollen. „Wir halten das für politischen Aktionismus im Vorfeld der Kommunalwahlen“, sagte der Oppositionspolitiker.

Auch der Linke-Abgeordnete Torsten Koplin warnte die Koalition davor, die Selbstverwaltung der Mediziner zu missachten und Druck auf die Ärzteschaft auszuüben. „Die Ferndiagnose und Fernbehandlung kann im Einzelfall sinnvoll sein und sollte deshalb auch möglich sein, kann aber den Arztbesuch nicht ersetzen. Außerdem müssen vorher unter anderem rechtliche Fragen und die Finanzierung geklärt werden“, sagte Koplin. Der Linken-Vorstoß, den Antrag der Koalitionsfraktionen in den zuständigen Ausschüssen weiter zu beraten, fand keine Mehrheit.

In dem mit den Stimmen von SPD und CDU verabschiedeten Antrag wird die Landesregierung aufgefordert, in Gesprächen mit der Ärztekammer darauf hinzuwirken, ihre Berufsordnung zu ändern. Damit sollen künftig auch im Nordosten schon beim Erstkontakt zwischen Patient und Arzt Beratung und Behandlung über Internet und Telefon erlaubt werden. „Im Kern geht es darum, dass nützliche und notwendige Entwicklungen bei uns im Land ermöglicht werden. Ich begreife die Digitalisierung des Gesundheitswesens dabei als Chance und als einen von vielen Wegen, um die grundlegende medizinische Versorgung sicherzustellen und zu verbessern“, zitierte Caffier aus der Rede Glawes. Die Fernbehandlung solle und könne aber keinesfalls zum
Regelfall werden.

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