Expopharm

Im Club der Enttäuschten Eugenie Ankowitsch, 13.09.2017 14:08 Uhr

Der VFA-Vize betonte dabei die Bedeutung des „Vertriebskanals Apotheke“, über den Arzneimitteln auf „bewährte und sichere Art und Weise“ an die Patienten gelangten. Er bedankte sich bei den Apothekern für deren Beratungsleistungen im tagtäglichen, millionenfachen Kundenkontakt. Gerade die Expertise und das Engagement der Apotheker am Ende der Versorgungskette seien elementar wichtig, um die Patientenversorgung nicht nur zu gewährleisten, sondern zu optimieren.

Nur allzu schnell gerate dies in Vergessenheit. „Und von so manchem Beteiligten im deutschen Gesundheitswesen wird dies gar als Selbstverständlichkeit abgetan“, kritisierte er. Schöning beschwor die Einigkeit zwischen den Pharmaherstellern und Apothekern, wenn es um die Forderungen an die Politik und die Krankenkassen gehe.

Als Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Apotheker und Pharmafirmen führte Schöning das Thema Arzneimittelfälschung an. Als das Thema in diesem Jahr sowohl fiktiv mit dem ARD-Fernsehfilm, als auch real mit den entdeckten Fälschungen eine neue Dynamik gewonnen habe, sei es den Pharmaverbänden und der ABDA gelungen, die Diskussion auch mit Verweis auf das gemeinschaftliche Projekt Securpharm so weit zu versachlichen, dass „eine Hysterie trotz reißerischer Ankündigung“ ausgeblieben sei. Dazu beigetragen habe auch die gemeinsame Abstimmung der Kommunikation zwischen den Pharmaherstellern und der ABDA. „Das war eine gelungene Zusammenarbeit, die zeigt, dass wir gemeinsam stark sind“, beschwor Schöning. Für die neue Legislaturperiode gelte es daher die bestehenden Herausforderungen der Arzneimittelversorgung erneut aufzugreifen und „diesmal ein gutes Stück weiterzukommen“.

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