Organspende: Interesse so stark wie nie

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Die Zeit nach der Spende

Doch eine Organspende funktioniert nicht immer: Selbst, wenn das Organ erfolgreich transplantiert wurde, steht dem Empfänger noch ein langer und kritischer Weg bevor. Denn es besteht immer die Gefahr der Abstoßung durch den eigenen Körper. Das Immunsystem erkennt das Organ in diesem Fall als körperfremd. Um eine solche Reaktion zu vermeiden, erhält der Empfänger Immunsuppressiva, diese erhöhen die Aussichten auf eine Annahme des Organs, gehen jedoch auch mit starken Wechselwirkungen einher.

Transplantation damals und heute

Die erste Organtransplantation fand 1954 in den USA statt – Ärzte verpflanzten damals erfolgreich eine Niere. Mittlerweile gibt es allein in Deutschland etwa 50 Transplantationszentren. Insgesamt wurden in Deutschland bisher mehr als 120.000 Organe übertragen – durchschnittlich macht das etwa 3000 Organe pro Jahr, mehr als die Hälfte davon sind Spendernieren. Die langfristigen Erfolgsaussichten sind mittlerweile stark angestiegen: So funktionieren von 100 transplantierten Nieren ein Jahr nach der Operation noch 85, nach fünf Jahren sind es noch 75.

Auch bei Herztransplantationen haben sich die Chancen stark verbessert: Nach der ersten Herzverpflanzung im Jahr 1967 überlebte der transplantierte Patient nur 18 Tage mit dem neuen Herz. Heute arbeiten von 100 transplantierten Herzen noch etwa 75 ein Jahr nach der Operation, nach fünf Jahren sind es noch 65.

 

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