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Apotheker löchert Spahn APOTHEKE ADHOC, 24.01.2019 12:44 Uhr

Über vermehrte digitale Angebote wie zum Beispiel die Videotelefonie denken laut Spahn neben den ausländischen Versendern auch deutsche Versender nach. Ein digitales Angebot werde rund um das e-Rezept aufgebaut. Kircher sieht diese Vorschläge als Ergänzung zur öffentlichen Apotheke. Seine Zweifel liegen bei den Konsumenten. Die der Patient als medizinischer Laie sei nicht in der Lage, die Probleme in der Arzneimitteltherapie zu sehen und einzuschätzen. Die Compliance müsse weiterhin gefördert und der Patient engmaschig betreut werden. Diese Möglichkeit der Versorgung sieht der Apotheker nicht beim Versandhandel. Spahn stellt die Frage, ob es europarechtlich erlaubt werden kann, den Versandhandel abzuschaffen oder es die bessere Maßnahme wäre, innerhalb der richtigen Rahmenbedingungen den Patienten selbst entscheiden zu lassen. Diese Bedingungen möchte er gerne mit der Apothekerschaft definieren.

Kircher bezieht sich auch auf die Rezeptur, „wo die Pharmazie zur Hochform auflaufen kann“ und den Patienten viel besser versorgen kann. Wie der Versand das darstellen solle? Wiederholt rät Spahn, dass die Apotheken ihre Leistungen in die Waagschale werfen sollen. Der Patient würde sich dann schon für das bessere Angebot entscheiden, so sein Kernargument.

Spahn will den Apotheken mit seinem Paket die Möglichkeit geben, mehr Dienstleistungen rechtssicher anbieten zu können. „Wenn man das klug kombiniert, ist doch das Angebot vor Ort unschlagbar, also das eRezept mit dem Botendienst und dem Angebot vor Ort, da muss sich doch keine Apotheke verstecken“, so Spahn. Allerdings gebe es in der Vertretung der Apothekerschaft auch Vorbehalte gegen Ausweitungen des Angebots.

Der Minister verweist auch darauf, dass er den Versandhandel nicht eingeführt habe. Das hat bekanntlich die damalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) vor 15 Jahren. Es sei eine andere Debatte, ob man den Versandhandel erlaubt oder ihn jetzt wieder verbietet, so Spahn.

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