50.000 Unterstützer gesucht

#MitUnsNicht: Studenten kämpfen für Rx-Versandverbot Silvia Meixner, 21.02.2019 10:09 Uhr

Die Kampagne der Budapester Studenten ist engagiert: „Wir hoffen, dass wir mindestens 50.000 Unterschriften erzielen können“, sagt Bühler. Zusätzlich zu den bestehenden Mitstreitern will er auch die Noweda und selbst die ABDA für die Kampagne gewinnen. Der Bundesverband der Pharmaziestudierenden (BPhD) hat abgewunken. „Leider möchte der BPhD nicht darauf aufmerksam machen“, bedauert Böhler. „Wir können es nicht nachvollziehen, gerade weil der BPhD in der Vergangenheit auf eine Petition der Medizinstudenten aufmerksam gemacht hat. Allerdings hat er intern via Mail an alle Mitglieder über unser Vorhaben informiert.“

Warum der 19-jährige Pharmaziestudent sich politisch engagiert, ist leicht erklärt. Er sorgt sich um die Zukunft seiner Kommilitonen und seine eigene. „Der deutschsprachige Studiengang der Semmelweis-Universität ist auf öffentliche Apotheken spezialisiert. Über 95 Prozent der Absolventen arbeiten später in öffentlichen Apotheken und gerade die sind in ihrer Existenz bedroht, wenn nichts geschieht.“

Seine Warnung: „Kommt das Rx-Versandverbot nicht, hat das für die Patienten gravierende Folgen. Schon jetzt gibt es in Deutschland weniger Vor-Ort-Apotheken als im EU-Durchschnitt. Alle 38 Stunden schließt in Deutschland eine Apotheke. Apotheken vor Ort versorgen 20.000 Patienten in jedem Nacht- und Notdienst, sie fertigen sieben Millionen Rezepturen pro Jahr und gewährleisten eine flächendeckende Versorgung von Arzneimitteln. Der unfaire Wettbewerb europäischer Arzneimittelversender bedroht nicht nur die Apotheken vor Ort in ihrer Existenz, sondern gefährdet auch die Patientenversorgung.“ Drei Monate haben Unterstützer nun Gelegenheit, die Petition hier zu unterzeichnen.

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