31 Millionen Euro für die ABDA

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Außerdem mussten Risse im Mendelssohn-Palais, verursacht von der benachbarten Baustelle, saniert werden. Auf drei Millionen Euro hatte die ABDA die Schäden beziffert. Weil schon weit vor Beginn der Baumaßnahmen Risse aufgetreten waren, ist die Beweislage schwierig. Wie viel Geld die ABDA von ihren Sanierungsinvestitionen zurück erhält, ist offen.

Dazu kommen Kosten für extern angemietete Büroflächen, weil das ehemalige Bankhaus mit seiner großen denkmalgeschützten Kassenhalle und seinen repräsentativen Präsidenten- und Besprechungszimmern als Bürogebäude zu klein geworden war. 2008 mietete die ABDA bereits für den Geschäftsbereich Pharmazie in der Jägerstraße 34 zusätzliche Büroräume an. Kosten im ersten Jahr: 60.000 Euro, danach mehr als 100.000 Euro. Als die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) Mitte 2012 von Eschborn nach Berlin zog, wurden in der Jägerstraße 41 weitere Büroflächen angemietet.

Damit verdoppelten sich die Mietausgaben auf 220.000 Euro. 2013 wurden statt der veranschlagten 252.000 Euro mehr als 365.000 Euro ausgegeben, 2014 waren es 401.000 Euro statt 242.000 Euro. Wegen der Bauarbeiten mussten vorübergehend ganze Abteilungen ausgelagert werden; die Pressestelle saß monatelang in der Friedrichstraße 200. Bis Ende 2014 wurden damit knapp 1,4 Millionen Euro an Mieten für externe Flächen ausgegeben. 2015 wurden 392.000 Euro ausgegeben, 2016 nochmals 303.000 Euro.

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