Apotheker als Arztassistenten

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Die Apotheken müssen also künftig auch die entsprechende Software bereitstellen, um die vorgenommenen Aktualisierungen „auf Wunsch des Versicherten mittels der elektronischen Gesundheitskarte zu speichern“. Es sei davon auszugehen, dass die elektronische Darstellung der Daten des Medikationsplans, insbesondere mittels Codiertabellen, fortlaufend weiterentwickelt werde. Bis Ende April 2017 sind die Vereinbarungen erstmals so fortzuschreiben, „dass Daten des Medikationsplans – zum Beispiel unter Nutzung bereits vorhandener Codiertabellen – elektronisch einheitlich abgebildet werden können“, heißt es.

Sofern bereits absehbar, könne zu diesem Zeitpunkt auch eine Verfahrensweise festgelegt werden, mit der künftige Anpassungen an der elektronischen Darstellung der Daten des Medikationsplans in der Arztsoftware und Apotheken-EDV fortlaufend berücksichtigt werden könnten. Falls notwendig, sei die Vereinbarung auch hier weiter fortzuschreiben. Modellprojekte wie ARNIM sollen trotz des gesetzlichen Anspruchs weiterhin möglich sein.

Aufgriffen wurde auch eine Forderung der Bundesärztekammer (BÄK) und der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), dass der elektronische Medikationsplan von Anfang an zur Anwendung „Arzneimitteltherapiesicherheitsprüfung (AMTS)“ auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) passt. Nicht berücksichtigt wurde dagegen die Forderung der Kliniken, dass auch Krankenhausärzte Medikationspläne ausstellen dürfen.

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