Länderchefs fordern nationalen Impfplan

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Ein weiteres großes Thema bleiben die Folgen des wochenlangen Corona-Lockdowns. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey sagte der „Bild am Sonntag“, nach dem 14. Februar müsse es „echte Öffnungsperspektiven“ bei Kitas und Schulen geben: „Unser Vorschlag ist eine Kita-Ampel, bei der erst mal die Situation in den einzelnen Kitas den Ausschlag gibt.“ Damit könne man einen Großteil der Kitas wieder öffnen und gleichzeitig sehr verantwortungsvoll und gezielt anhand des Infektionsgeschehens in den einzelnen Kitas reagieren.

Mit dem bis Mitte Februar befristeten Lockdown mit der Schließung von Kneipen und Restaurants, vieler Geschäfte sowie Schulen und Kitas hoffen Bund und Länder, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Kurzfristiges Ziel der Politik ist es, den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen zu erreichen. Am Sonntagmorgen lag diese sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert Koch-Institut bei 90,2.

Kanzlerin Merkel warnte am Samstag in ihrem am Samstag veröffentlichten Video-Podcast vor übereilten Schritten: Zwar gingen die Infektionszahlen zurück – gleichzeitig gebe es aber eine sehr reale Gefahr durch die hochansteckenden Virusmutationen: „Noch sind wir nicht so weit, Kitas und Schulen wieder öffnen zu können.“

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