Keine Nullnummer: ABDA will doch mehr Geld

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2017 hatte die ABDA für den Neubau an der Heidestraße gut sieben Millionen Euro bezahlt. Drei Millionen Euro gingen als erste Rate an die CA Immo, die den Neubau errichtet. Knapp 1,9 Millionen Euro musste die ABDA an Grunderwerbsteuer zahlen. Für die notarielle Beurkundung und die Beratung beim Verkauf gingen über 750.000 Euro beziehungsweise 900.000 Euro drauf. Der Architekt erhielt knapp 350.000 Euro. Zusätzlich sind hier einmalige Kosten angefallen, etwa für Beratung. Grundsteinlegung und Spatenstich ließ sich die ABDA alleine 15.000 Euro kosten. Für den Neubau sind insgesamt 35 Millionen Euro veranschlagt, 2016 wurden bereits 3,4 Millionen Euro gezahlt.

Von ihren Mitgliedsorganisationen verlangte die ABDA für das laufende Jahr 17,4 Millionen Euro. Das entspracht einem Plus von 3,48 Prozent oder knapp 600.000 Euro. Neu einstellen wollte die ABDA davon drei Mitarbeiter. Geplant waren eine Assistenz im Bereich Recht, eine PTA als Sacharbeiterin und ein Apotheker als Referent für die Arzneimittelkommission der Deutschen Apothekerschaft (AMK). Als Begründung führte die ABDA an, dass die von Professor Dr. Martin Schulz geleitetet AMK ihre Aufgaben und Dienstleistungen „nicht immer in wünschenswerter Intensität“ und nur unter „intensiver Hinzuziehung des Vorsitzenden der AMK“ wahrnehme. Die Position des Referenten ist mit gut 70.000 Euro Jahresgehalt dotiert, die der PTA mit 41.000 Euro Jahresbruttoeinkommen.

Außerdem sollte eine befristete Stelle im Geschäftsbereich Ökonomie für statistische Auswertungen verlängert werden. Die ABDA will die Datenerhebung „ABDA-Datenpanel“ ab 2019 regelmäßig durchführen. In Zusammenarbeit mit der Treuhand Hannover und dem Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (ZI) wurde das Datenpanel bislang als befristetet Projekt geführt. In die Weiterentwicklung des Datenpanels will die ABDA im kommenden Jahr 330.000 Euro investieren.

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