Kassen: 600 Millionen Euro mehr für Arzneimittel

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Nicht nur bei Arzneimitteln, in fast allen größeren Leistungsbereichen ist die Ausgabenentwicklung nach Angaben des BMG moderat verlaufen: Im Bereich der ärztlichen Behandlung stiegen die absoluten Ausgaben im 1. Halbjahr 2017 um rund 5,1 Prozent (je Versicherten um rund 3,9 Prozent) an. Ein erheblicher Teil des Zuwachses ist auf Mehrausgaben im Bereich der psychotherapeutischen Versorgung zurückzuführen, die absolut um knapp 18 Prozent gestiegen sind. Bei den Ausgaben für zahnärztliche Behandlung betrug der absolute Anstieg 3,9 Prozent (je Versicherten 2,7 Prozent), beim Zahnersatz 1,0 Prozent (je Versicherten minus 0,2 Prozent).

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlung stiegen im ersten Halbjahr absolut um 2,5 Prozent (je Versicherten um 1,3 Prozent). Insgesamt erhielten die Krankenhäuser damit von den Krankenkassen in den Monaten Januar bis Juni rund 940 Millionen Euro höhere Finanzmittel als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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