Innovationsfonds

Hecken will AMTS fördern

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Der Innovationsfonds wurde mit dem GKV-Versorugungsstärkungsgesetz eingeführt. Ein Innovationsausschuss beim G-BA soll die Gelder an Projekte verteilen. Ein zehnköpfiger Expertenbeirat soll unter anderem die Kriterien für eine Förderung festlegen. Noch steht der Kriterienkatalog nicht fest. Erste Förderbekanntmachungen kündigte Hecken laut Ärzte Zeitung aber für den 20. März an.

Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium (BMG), nannte bereits drei wesentliche Anforderungen an Innovationen: Sie müssten einen Fortschritt für die Lebensqualität mit sich bringen, Strukturen und Prozesse nachhaltig verbessern und allen zugänglich sein. Die geförderten Projekte sollen das Potenzial haben, dauerhaft in die Versorgung einzugehen.

Die ABDA hat nicht ausgeschlossen, sich mit einem „sektorübergreifenden Medikationsmanagement“ um die Fördergelder zu bewerben. Ob eine Bewerbung um entsprechende Mittel sinnvoll und aussichtsreich sei, könne man aber erst sagen, wenn die gesetzliche Regelung und die Kriterien zum Innovationsfonds vorlägen, sagte ein Sprecher bereits 2014.

Auch die TK könnte sich mit AMTS-Projekten positionieren. Die Kasse bietet etwa mit der „Versicherteninformation Arzneimittel“ eine Auflistung der verordneten Medikamente, ähnlich einem Medikationsplan. Außerdem stehen TK-Arzneimittelcoaches Kunden mit Typ-2-Diabetes und Rheuma zur Seite und beraten sie telefonisch und in Zusammenarbeit mit Apothekern.

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