Kammern müssen Voraussetzungen bestätigen

28 Euro: Ärztehonorar für Impf-Apotheken

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Die Höhe der Vergütung je Schutzimpfung gegen das Coronavirus werde für die zur Impfung berechtigten Leistungserbringer grundsätzlich einheitlich ausgestaltet. Die Ärzt:innen erhalten seit Mitte November 28 Euro je Impfung. An Wochenenden sowie an gesetzlichen Feiertagen werden jetzt 36 Euro gezahlt. Die Vergütung setze neben der Verabreichung des Impfstoffs auch die Aufklärung und Impfberatung der zu impfenden Person, die Untersuchung zum Ausschluss akuter Erkrankungen oder Allergien, die Nachbeobachtung, die erforderlichen medizinischen Interventionen im Fall vom Impfreaktionen und die Ausstellung der Impfdokumentation voraus.

Abgerechnet wird wie bei den digitalen Impfzertifikaten mindestens einmal pro Monat mit den Rechenzentren. Aus der Abrechnung ergebe sich die Anzahl der durchgeführten Schutzimpfungen, heißt es im Entwurf.

Covid-19-Impfung bleibt ärztliche Leistung

Impfen durch Apotheker:innen soll zunächst eine zeitlich befristete Leistung sein, wie es weiter heißt. Bei der Durchführung von Schutzimpfungen gegen das Coronavirus handele es sich weiterhin grundsätzlich um eine ärztliche Leistung. „Mit der Erweiterung des zur Durchführung dieser Schutzimpfungen berechtigten Personenkreises wird für einen vorübergehenden Zeitraum auch anderen Personen als Ärztinnen und Ärzten die Durchführung dieser Schutzimpfungen gestattet“.

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