Apotheker als EU-Pharmalobbyist

, Uhr

Eine große Herausforderung sei es, den Service auf das Gegenüber anzupassen und die richtige Form und Wortwahl zur richtigen Zeit zu wählen. „Politiker haben häufig nicht sehr viel Zeit, da müssen wir innerhalb von drei bis vier Minuten auf den Punkt kommen“, erläutert Hubertus Cranz. „Ihre Mitarbeiter dagegen sind sehr an den Details interessiert.“

Der Markt der Selbstmedikationsmedikamente ist ständig in Bewegung, und die AESGP hält mit. „Das hat ganz andere Dimensionen als vor 25 Jahren. Bei vielen chronischen Erkrankungen kann man viel mehr tun als früher. Für Heuschnupfen zum Beispiel sind immer mehr Substanzen auf den Markt gekommen. Zudem wollen die Menschen immer mehr für ihre Gesundheit tun, und so wächst das Interesse an unseren Produkten. Wir wollen diesen Bereich immer mehr ausweiten und dafür sorgen, dass noch mehr Medikamente aus der Verschreibungspflicht entlassen werden.“

Den Kontakt zur Basis hat er nicht verloren. „Ich habe immer wieder mal Bekannte in deutschen Apotheken vertreten, natürlich unentgeltlich, nicht sehr häufig, aber auch in jüngerer Vergangenheit.“ Sein Studium wird immer die Basis für seine Arbeit bleiben „Ich muss ehrlich sagen, dass mir die pharmazeutische Ausbildung eine Menge Selbstvertrauen gegeben hat.

Newsletter
Das Wichtigste des Tages direkt in Ihr Postfach. Kostenlos!

Hinweis zum Newsletter & Datenschutz

Lesen Sie auch

APOTHEKE ADHOC Debatte

Weiteres