Parlamentarische Beratung

Höheres Notdiensthonorar noch vor Apothekertag

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Dort gibt es dem Vernehmen nach Kritik an Spahn Vorschlag, das Rx-Boniverbot im Sozialgesetzbuch V zu verankern. Sollte sich die EU-Kommission nicht umstimmen lassen, bleibt abzuwarten, wie die Gesundheitspolitiker von Union und SPD damit umgehen. Möglicherweise kommt dann erneut der frühere Vorschlag der SPD-Politiker Edgar Franke und Sabine Dittmar ins Spiel: Im Februar 2017, auf dem Höhepunkt des Rx-Boni-Streits zwischen der von Ex-Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) angeführten Rx-Versandverbot-Riege in der Union und der SPD, schlugen beide statt des Verbots des Rx-Versandhandels einen geringfügigen Rx-Boni-Deckel als Bagatellgrenze von einem Euro oder 1,50 Euro vor. Damit wäre allerdings die von der ABDA geforderte Gleichpreisigkeit auch für den GKV-Bereich hinfällig.

Gespannt darf man sein auf die Positionierung der ABDA: Denn mit dem VOASG steht und fällt auch die Einführung neuer honorierter pharmazeutische Dienstleistungen. Dafür sind 150 Millionen Euro vorgesehen. Sollte das VOASG scheitern, blieben nur die dann vermutlich bereits vom Bundesrat verabschiedeten Verordnungen.

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