Securpharm

Hersteller warnen: 200 Alarmmeldungen pro Tag APOTHEKE ADHOC, 19.02.2018 15:06 Uhr

Die Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb zeigten, dass die große Mehrzahl der bislang aufgetretenen Fehlermeldungen auf Diskrepanzen zwischen den codierten Packungen und den vom Hersteller nicht oder falsch hochgeladenen Daten zurückzuführen war. „Auch wenn die pharmazeutischen Unternehmer nach Artikel 14 der delegierten Verordnung dazu verpflichtet sind, die Korrektheit der individuellen Erkennungsmerkmale zu prüfen, und diese Pflicht sicherlich verantwortungsvoll erfüllen werden, ist gleichwohl nach allgemeiner Lebenserfahrung zu erwarten, dass sich die beschriebene Tendenz zumindest in der Anfangsphase fortsetzen wird.“

Wenn also Apotheker verpflichtet würden, bei jeder „roten Ampel“ bei der Überprüfung einer Packung umgehend eine Verdachtsmeldung an die zuständige Behörde auszulösen, würde dies laut ABDA einen unnötigen Aufwand auf beiden Seiten erzeugen. Zu diesem Zeitpunkt stehe nämlich überhaupt noch nicht fest, ob außer der ersten Fehlermeldung des Systems tatsächlich hinreichende Anhaltspunkte für einen „echten“ Fälschungsverdacht vorlägen.

Anders als die Verbände der Hersteller sieht die ABDA die Lösung darin, dass Apotheker nicht zur „sofortigen“, sondern zur „unverzüglichen“ Information der zuständigen Behörden verpflichtet werden. „Unverzüglich“ werde üblicherweise im Sinne von „ohne schuldhaftes Zögern“ verstanden und schließe nicht aus, dass vor einer Meldung zunächst Maßnahmen zur näheren Aufklärung des Sachverhalts ergriffen würden, so die ABDA.

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