Grippeimpfung: Wochen der Entscheidung

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Bei GSK erwartet man ebenfalls eine erhöhte Impfbereitschaft aufgrund der Corona-Pandemie. Die Grippeimpfung schütze zwar nicht vor Covid-19, könne aber Doppelinfektion minimieren. „Gerade für diese Herbst/Winter-Saison sollte daher sehr zeitnah in der infektarmen Spätsommerzeit mit der Impfung begonnen werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen und gegen pneumologische Erkrankungen schützen zu können“, teilt der Konzern mit.

GSK stellt seinen Impfstoff in Dresden her; rund 750 Mitarbeiter arbeiten am Standort, dem Spahn vor einem Jahr einen Besuch abstattete. Die Vakzine werden in rund 50 Länder vertrieben – im Frühjahr und Sommer saisonalen Grippeimpfstoff für die Nordhalbkugel, im Winter für die Südhalbkugel.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) verursachen die saisonalen Grippewellen zwischen einer und sieben Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, in Jahren mit ausgeprägter Saison auch deutlich mehr. Nach Schätzungen erkranken pro Jahr zwischen zwei und 14 Millionen Menschen an Influenza. Da wie bei Corona nicht jeder Infizierte erkrankt wird die Zahl der Infektionen sogar auf 4 bis 16 Millionen Menschen geschätzt, was 5 bis 20 Prozent der Bevölkerung entspricht. Die Zahl der Todesfälle schwankt je nach Ausprägung stark, von mehreren hundert bis über 20.000.

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