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Grippeimpfung: Engpass gefährdet Apothekerprojekt APOTHEKE ADHOC, 16.10.2020 10:01 Uhr

Aus den Ergebnissen geht hervor, dass rund 85 Prozent der Apotheken bereits Vorbestellungen von Grippeimpfstoffen von Arztpraxen erhalten haben und diese auch beliefert wurden. Mittlerweile haben bereits mehr als 90 Prozent der Apotheken Nachbestellungen von Arztpraxen vorliegen. Aufgrund der aktuell fehlenden Verfügbarkeit von Grippeimpfstoffen bei Herstellern und Großhandel können diese aber zurzeit nicht bedient werden.

Zudem bestätigen 95 Prozent der Apotheken, dass sie zur Versorgung von Privatpatienten Einzeldosen von Grippeimpfstoffen vorbestellt hätten. Davon haben 74 Prozent mehr als im Vorjahr bestellt und 24 Prozent wie auf dem Vorjahresniveau. Rund 95 Prozent bestätigten, dass sie aktuell aufgrund der hohen Nachfrage weder Großpackungen für den Praxisbedarf noch Einzeldosen vorrätig hätten. Die Nachfrage nach Grippeimpfstoffen im Vergleich zu den Vorjahren schätzen alle (100 Prozent) als „sehr viel höher“ oder „höher“ ein. Das heißt: Keiner schätzt die Nachfrage geringer ein.

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