Gesundheitsapps auf Rezept: Das sind die Regeln

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Um erstattungsfähige Gesundheitsapps auch über die geforderte Evidenz hinaus qualitativ auf hohem Niveau zu halten, macht die Verordnung weitere Vorgaben. So müssen die Angebote intuitiv zu bedienen, zugleich aber robust gegen Störungen und Fehlanwendungen sein. Außerdem müssen die gängigen Schnittstellen bedient werden, ab Juli 2021 insbesondere zur elektronischen Patientenakte.

Werbung ist tabu, die erhobenen Daten dürfen auch nicht zu Werbezwecken verwendet werden. Medizinische Inhalte müssen auf aktuellem Stand und entsprechend den anerkannten Standards dargestellt werden, aber auch zielgruppenspezifisch aufbereitet sein. Wo Leistungserbringer involviert sind, muss es eine entsprechende Fachinformation geben. Alle Änderungen der App sind anzuzeigen.

Die Kosten liegen pro Entscheidung bei bis zu 10.000 Euro, Änderungsanzeigen bei der Hälfte. Für die Beratung kann das BfArM den tatsächlichen Aufwand abrechnen.

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