FFP2-Rabatt: Entscheidung vertagt

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Der Verband Sozialer Wettbewerb (VSW) geht parallel gegen Apotheken vor, die bei der Abgabe der FFP2-Masken zusätzliche Vergünstigungen gewähren. Dabei sieht der VSW nicht nur den Erlass der Eigenbeteiligung kritisch, sondern auch die Abgabe zusätzlicher Masken. „Bislang wurden in diesem Bereich acht Abmahnungen durch den Verband ausgesprochen“, so Geschäftsführer Ferdinand Selonke gegenüber APOTHEKE ADHOC.

Die Schutzmaskenverordnung (SchutzmV) sieht vor, dass die Apotheken für je sechs FFP2-Masken, die sie an Berechtigte abgeben, 34 Euro vom Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) erhalten sowie zwei Euro als Eigenanteil vom Versicherten. Einige Apotheken erlassen diesen Eigenanteil oder geben mehr als sechs Masken ab.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will diese Vergütung aufgrund der gesunkenen Marktpreise senken, laut einem Entwurf aus seinem Haus auf 3,30 netto pro Maske. Als Stichtag steht im Entwurf der 10. Februar – der Tag, an dem auch das LG über das Rabattverbot entscheiden will.

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