Engpässe: Petition Ende Januar im Bundestag

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„Am besten, Ihr kommt bei uns in der Apotheke vorbei und leistet Eure Unterschrift, damit jeder seinen Beitrag dazugeben kann“, fordert er dazu seine Kunden auf der Webseite auf. „Wenn Ihr weiter weg wohnt, dann ladet euch einfach die Liste von unserer Website oder unserer Facebook-Seite herunter, geht damit in Eure Apotheke des Vertrauens und mobilisiert am besten die dortigen Mitarbeiter, den Chef oder die Chefin, ebenfalls an der Petition teilzunehmen und noch andere dafür zu gewinnen“, so Hoffmann. „Jede Unterschrift zählt. Am besten wäre es, wenn wir bis Ende Januar 50.000 Unterschriften sammeln könnten. Ich zähle auf euch!“

Bis dahin muss aber noch einiges geschehen. Bisher haben nach Angaben der Schwanen-Apotheke über 6500 Menschen unterschrieben. Die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit war dem bisher nicht abträglich: Nicht nur die lokale Presse, auch der MDR berichtete bereits über seine Aktion und machte damit nicht nur Patienten, sondern auch eine Selbsthilfegruppe chronisch Kranker auf Hoffmann aufmerksam. Auch Apotheker aus dem restlichen Bundesgebiet haben sich bereits angeschlossen, darunter Mitglieder der Migasa.

Ob die Petition letztlich wirklich zu politischen Veränderungen führen wird, wagt Hoffmann noch nicht zu prognostizieren. „Dass das politisch etwas bewegt, sehe ich noch nicht. Aber mir war es wichtig, dass jemand überhaupt erstmal etwas macht.“ So wundere es ihn auch, dass das Thema in den Medien nicht mehr diskutiert werde.

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