Notdienstpauschale

Ein negativer Arbeitstageffekt APOTHEKE ADHOC, 13.09.2017 10:37 Uhr

Berlin - Die Apotheken erhalten für jeden im zweiten Quartal geleisteten Notdienst eine pauschale Vergütung von 273,96 Euro. Das hat der Geschäftsführende Vorstand des DAV in seiner gestrigen Sitzung beschlossen. Die konkrete Höhe wird für jedes Quartal neu festgelegt, der aktuelle Wert liegt im Durchschnitt – nach einem Rekord im ersten Quartal.

Die Apotheken erhalten für jede abgegebene Rx-Packung einen Zuschuss von 16 Cent, der direkt in den Fonds fließt. Die Gesamtsumme wird durch die Anzahl der insgesamt geleisteten Notdienste geteilt. Diesen Betrag erhalten die Apotheken für jeden geleisteten Notdienst.

Für das erste Quartal 2017 hatten die Apotheken pro geleisteten Voll-Notdienst sogar den Betrag von 286,51 Euro überwiesen bekommen. Die Absenkung resultiert laut dem Nacht- und Notdienstfonds (NNF) daraus, dass zum einen die abgegebenen Packungsmengen „unerwartet stark gesunken“ sind (-3,53 Prozent). Hinzu kommt der sogenannte Arbeitstageffekt – es gab einen Notdiensttag mehr im Vergleich zum Vorquartal.

In Summe wurden laut NNF im zweiten Quartal 102.169 geleistete Notdiensten berücksichtigt, die von insgesamt 19.771 Apotheken in der Zeit von April bis Juni 2017 erbracht wurden. Die Auszahlungsbescheide sollen zum Wochenende den Apotheken zugestellt werden. 

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