Ehemaliger Ratiopharm-Chef führt Gematik

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Nach fünf Jahren als Klinikarzt wechselte der heute 54-jährige Leyck Dieken 1998 in die Pharmaindustrie. 2017 gab Leyck Dieken die Verantwortung als Deutschlandchef von Teva ab und wechselte zum Mutterkonzern. Dort übernahm er die globale Leitung des Bereichs ZNS – die zukunftsträchtigste Sparte des strauchelnden globalen Marktführers.

Leyck Dieken war Ende 2012 zu Teva gekommen, der Mediziner kam von der Biotechfirma InterMune und hatte zuvor das Europageschäft von Novartis Vaccines sowie das Deutschlandgeschäft von Novo Nordisk geleitet. Zunächst betreute er in Berlin den Bereich der Originalprodukte, im August 2013 übernahm er in Ulm die Verantwortung für das komplette Geschäft in Deutschland und Österreich. Als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes Pro Generika machte sich Leyck Dieken in der gesundheitspolitischen Szene einen Namen.

Seit 2018 baute Leyck Dieken in Berlin das Deutschlandgeschäft des japanischen Herstellers Shionogi auf. Mit dem Thema Digitalisierung ist Leyck Dieken ebenfalls vertraut: Als Ratiopharm-Chef leitete er das Zukunftsprogramm Teva 2021 für Digitale Patientenversorgung. Leyck Diekens Gehalt als Gematik-Chef wird auf rund 330.000 Euro geschätzt.

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