KBV: Ärzte sollten Interaktion prüfen

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Doch zumindest auf Papier muss es den Medikationsplan in einem halben Jahr geben. Bis Ende Juni soll noch im Bundesmantelvertrag festgelegt werden, wann Versicherte einen Anspruch auf den Plan haben. Auch über die Vergütung der Ärzte wird noch diskutiert. „Dazu laufen Gespräche“, so Feldmann. In einzelnen Verträge gebe es zwar schon AMTS-Prüfungen, die aber ganz unterschiedlich vergütet würden. Man werde sich „auf einem vernünftigen Weg“ einigen.

Die Softwareunternehmen sollen nun die Voraussetzungen dazu schaffen, dass der Plan in den Praxen eingelesen und ausgedruckt werden kann. Ohne diese Möglichkeit würden die Programme nicht mehr zertifiziert, so Feldmann. Sie sieht die Ärzte daher auf einem guten Weg und ist überzeugt, dass im Oktober alle Voraussetzungen gegeben sein werden, dass Ärzte Pläne einlesen und ausdrucken können – auch wenn Praxen bislang wahrscheinlich nur im Ausnahmefall mit Handscannern ausgestattet sind. „Ich sehe da keine Probleme.“

Feldmann selbst gibt in ihrer Praxis bereits seit 1991 Medikationspläne aus. „Die Quote derer, die ihn beim nächsten Termin auch dabei haben, steigt langsam, aber stetig“, sagt sie. Derzeit liege sie schätzungsweise bei 30 Prozent. „Da müssen wir gemeinsam mit den Patienten noch viel arbeiten.“

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