DAK richtet Kummertelefon ein

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Die Hotline richte sich an alle DAK-Versicherte und nicht nur die: „Betroffene, die Probleme bei ihrer Versorgung befürchten, können sich ebenso an den Telefonservice wenden wie Angehörige oder solche, die sich momentan in einer Krebstherapie befinden.“ Die Hotline ist demnach von Montag bis Freitag von 8 bis 11 Uhr besetzt sowie von Montag bis Donnerstag zusätzlich von 14 bis 16 Uhr.

Allerdings verweist die DAK auch auf der Ankündigungsseite noch einmal explizit darauf, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass Zytostatika gepanscht wurden. „Nach unserem Wissensstand wurden keine der gelieferten Medikamente verunreinigt oder gestreckt. Auch die Therapiequalität wurde nach unseren Informationen nicht beeinträchtigt.“ Die Frage, wie die Vermutung zustande kommt, dass es trotz weiterergehender Produktion zu Engpässen kommen könnte, konnte eine DAK-Mitarbeiterin bei einem Testanruf nicht beantworten.

Bereits Mitte Januar hatte der Hamburger Senat auf eine Anfrage hin bei dem Thema Entwarnung gegeben. Die FDP-Fraktion wollte wissen, ob es durch eventuelle Beschlagnahmungen von Zytostatika bei den Razzien zu Versorgungsschwierigkeiten kommen könnte und falls dem so ist, ob dann „mit Verzögerungen zu rechnen ist, in welchem Ausmaß und welche Gegenmaßnahmen zur Sicherstellung der lebenswichtigen medikamentösen Versorgung hat der Senat eingeleitet“ habe. Die Sorge sei jedoch unbegründet, so der Senat. „Da sich die Ermittlungen auf Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen und nicht auf pharmazeutische Mängel beziehen, führt die ZytoService Deutschland GmbH die Herstellung fort“, so die Stadtregierung. Deshalb sei derzeit auch nicht mit Verzögerungen bei Produktion und Auslieferung von Zytostatikazubereitungen zu rechnen.

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