Cannabis-Ausschreibung: Drei Firmen im Rennen

, Uhr aktualisiert am 20.11.2018 16:18 Uhr

Die Wirkstoffe von Cannabis können Schmerzen bei Krebserkrankungen, Übelkeit nach Chemotherapien oder Spastiken bei Multipler Sklerose lindern. Teils ist die medizinische Wirksamkeit aber umstritten.

Ausführend ist beim BfArM die sogenannte Cannabisagentur der Behörde, die die Blüten und Zubereitungen ankauft, in Besitz nimmt und einen Herstellerabgabepreis festlegt, um das Cannabis an Arzneimittelhersteller, Großhändler und Apotheken zu verkaufen. Außerdem soll sie die Abgabe in den Apotheken überwachen. Der tatsächliche Abgabepreis in der Apotheke unterliegt jedoch der Arzneimittelpreisverordnung und kann vom BfArM nicht beeinflusst werden.

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Cannabis im Visier. Er will die Vergütung der Abgabe neu regeln. Laut einem Referentenentwurf zum Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) können rund 25 Millionen Euro eingespart und somit die Ausgaben für medizinisches Cannabis halbiert werden. Seit der Freigabe von Medizinalhanf ist eine Debatte über die Apothekerpreise entbrannt.

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