Gesundheitsausschuss

Cannabis-Anhörung ohne ABDA

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Psychiater sahen in Cannabis eine problematische Droge, deren Auswirkungen auf die Psyche noch nicht vollständig erforscht sind. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) verwies auch auf Wechselbeziehungen zwischen dem Cannabiskonsum und der Abhängigkeit von anderen Drogen wie Alkohol, Amphetaminen, Kokain und Nikotin.

Die Anträge werden jetzt im Gesundheitsausschuss weiter beraten und dann mit einer Beschlussempfehlung wieder an den Bundestag gereicht. Dort dürfte sich keine Mehrheit für die Anträge finden. Aktuell diskutiert die Politik über einen einheitliche Obergrenze für Cannabis, bis zu der Strafverfahren eingestellt werden können.

Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) sagte zuletzt, dies schaffe Klarheit und verhindere einen „Cannabis-Tourismus“ zwischen den einzelnen Bundesländern: „Kiffen ist überall gleich gefährlich.“ Mortler begrüßte es, dass die Länder-Justizminister über eine einheitlich Obergrenze beraten wollten. Es geht um Mengen, die als Eigenbedarf gelten, so dass Verfahren eingestellt werden können. Je nach Land sind es zwischen 6 und 15 Gramm.

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