Bundesregierung gegen Cannabis-Freigabe

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte erst im November eindringlich davor gewarnt, den Konsum von Cannabis zu verharmlosen. „Wer eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken fordert, ignoriert das Gesundheitsrisiko bei einem Konsum dieser Droge. Das ist verantwortungslos. Insbesondere bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass der Konsum von Cannabis völlig harmlos ist.“ Das Gegenteil sei nämlich der Fall.

Die Ministerin wies auf die Gesundheitsgefahren des Kiffens hin. „Möglich sind sowohl psychische als auch körperliche Folgeerkrankungen. Insbesondere ein früher Einstieg in den Cannabis-Konsum kann dauerhafte Folgeschäden nach sich ziehen.“ Bayern werde deshalb auch künftig an seiner klaren Linie gegen die Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken festhalten. Zu begrüßen sei allerdings, dass es Cannabis auf Rezept für Schwerkranke zu medizinischen Zwecken gebe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich ebenfalls gegen eine Cannabis-Legalisierung aus. „Ich halte davon nichts“, sagte die CDU-Vorsitzende der Neuen Osnabrücker Zeitung im August. „Wir erlauben eine sehr begrenzte Anwendung im medizinischen Bereich, darüber hinaus beabsichtige ich keine Änderungen.“

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