Versorgung in Großbritannien

Brexit: Pharmaverbände befürchten Engpässe dpa, 16.01.2019 11:56 Uhr

Der Handel der deutschen Chemie- und Pharmabranche mit Großbritannien ist derweil eingebrochen. 2018 sank das Handelsvolumen mit dem Vereinigten Königreich um fast 10 Prozent auf 16 Milliarden Euro, zeigen Zahlen des Branchenverbands VCI, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. 2017 wurden noch Chemieprodukte und Arzneien im Wert von 17,7 Milliarden Euro zwischen Deutschland und Großbritannien ausgetauscht.

Der Einbruch im Handel hänge stark mit Arzneien zusammen, erklärte der VCI. Möglicherweise hätten deutsche Pharmafirmen weniger Medikamente von der Insel importiert und stattdessen zur Sicherheit Verträge mit anderen Zulieferern in Europa als Ersatz für britische Produkte abgeschlossen. Bei den Pharma-Exporten nach Großbritannien wiederum habe sich der Rückgang seit 2016 fortgesetzt.

Die Sorgen der Pharmabranche sind auch deshalb so groß, weil die EU-Aufsicht und -Prüfung von Medikamenten bisher in London verankert war. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA siedelt wegen des Brexits nach Amsterdam über. Der Umzug mit 850 Mitarbeitern begann jüngst. Da auch die Gesetzgebung für chemische Stoffe und Produkte weitgehend europäisch harmonisiert sei, drohten mit dem Brexit große Nachteile, warnte der VCI.

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