BMG bevorzugt Online-Apotheken

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Vor-Ort-Apotheken kommen im Text des BMG nur zweiter Stelle vor: „Natürlich können Sie das E-Rezept auch bei ‚normalen‘ Arztbesuchen erhalten. Und Sie können es auch in Ihrer Apotheke vor Ort einlösen.“ Das E-Rezept solle das klassische Rezept auf Papier nicht vollständig ablösen: Wer wolle, könne auch weiterhin das Papierrezept erhalten.

Das E-Rezept ermögliche weitere neue digitale Anwendungen: von der Medikationserinnerung bis hin zum Medikationsplan mit eingebauten Wechselwirkungscheck. So könne einfach überprüft werden, ob alle Arzneimittel untereinander verträglich seien.

Dann weist das Glossar auf das GSAV hin, mit dem Spahn das E-Rezept im Gesundheitswesen einführe. Nun hätten die Spitzenorganisationen im Gesundheitswesen, gemeint sind Deutscher Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband, sieben Monate Zeit, die notwendigen Grundlagen für die Verwendung des E-Rezeptes zu schaffen. Neben einer Erprobung im Rahmen von Modellprojekten würden dann bis zum 30. Juni 2020 die technischen Festlegungen dafür getroffen, dass für die Übermittlung des E-Rezepts zukünftig die sichere Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen verwendet werden könne.

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