BfArM-Beirat definiert Wirkstoffliste für EU-Produktion

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Vor dem Hintergrund einer zweiten Corona-Welle sollte die Versorgungssituation der Wirkstoffe Sufentanil, Midazolam und Propofol weiterhin engmaschig beobachtet werden. „Aktuell liegen trotz einiger gemeldeter Lieferengpässe keine Hinweise auf eine generell eingeschränkte Verfügbarkeit vor“, heißt es im Kurzprotokoll zur Sitzung. Bei Epirubicin, Doxorubicin liegen aktuell keine Hinweise auf eine generell eingeschränkte Verfügbarkeit vor, trotz engmaschiger Kontrolle.

Auch der Wirkstoff Heparin ist derzeit laut Protokoll nicht von Lieferengpässen betroffen, entsprechende Meldungen lägen nicht vor. Entwarnung gibt es dennoch nicht, denn angesichts der weiterhin grassierenden Afrikanischen Schweinepest in China können künftige Lieferengpässe nicht ausgeschlossen werden.

Für das Antidiabetikum Metformin liegen aktuell zwei Lieferengpassmeldungen vor. Schwankungen in der Verfügbarkeit seien in den kommenden Monaten möglich. Als Ursache nennt der Beirat die durchzuführenden Untersuchungen auf eine mögliche Nitrosamin-Verunreinigung.

 

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