Bayern: Ärzte dürfen Impfstoffe austauschen

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Laut Hubmann sollen nach Absprache mit den Kostenträgern der Sanofi-Impfstoff aus Frankreich importiert werden. 20.000 Impfdosen sollen dem Freistaat in Aussicht gestellt worden sein. Einen genauen Zeitplan gebe es bislang noch nicht, voraussichtlich sollen die Vakzine jedoch in ein bis zwei Wochen geliefert werden. Grundsätzlich sind die Vorbestellungen in Bayern gut gelaufen, bestätigt ein Sprecher. Probleme gab es jedoch bei den Nachbestellungen. Fakt ist, dass die Apotheken nicht überbevorratet sind.

„Seit Mittwochabend ist der Import komplett freigegeben“, wird Hubmann in der Süddeutschen Zeitung zitiert. „Wegen der Krise gibt es nun keine Beschränkungen mehr.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat offiziell einen Versorgungsmangel bekanntgegeben. Die zuständigen Behörden der Bundesländer können im Einzelfall gestatten, dass Grippeimpfstoffe, die nicht in Deutschland zugelassen sind, befristet in Verkehr gebracht oder nach Deutschland importiert werden. Darüber hinaus können die Behörden auch ein befristetes Abweichen von arzneimittelrechtlichen Erlaubnis- oder Genehmigungserfordernissen oder von anderen arzneimittelrechtlichen Verboten gestatten. Möglich sind beispielsweise der Vertrieb von im EU-Ausland zugelassenen Grippeimpfstoffen mit abweichender Kennzeichnung, die Abgabe von Grippeimpfstoffen zwischen Apotheken ohne Großhandelserlaubnis, die Abgabe von Grippeimpfstoff zwischen Arztpraxen oder die Ermöglichung der Entnahme von Teilmengen (Auseinzelung) durch Gesundheitsämter.

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