Sprechende Medizin

Arztgespräch: GKV-Patienten fühlen sich gehetzt APOTHEKE ADHOC, 13.03.2018 11:05 Uhr

53 Prozent halten die Versorgung im Krankenhaus für gut bis sehr gut. Dieser Wert ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Bei der Auswahl der Klinik holen sich 61 Prozent den Rat von ihrem Hausarzt, 42 Prozent aus ihrem Freundeskreis. 38 Prozent informieren sich mittlerweile über die Klinikhomepage sowie über Bewertungsportale im Internet.

Was die Leistungen ihrer Krankenversicherung anbetrifft, so sagen 77 Prozent der Kassenpatienten, dass sie alle notwendigen Leistungen für eine gute medizinische Versorgung bekommen, unter den Privatversicherten stimmen dem 85 Prozent zu.

Kritisch begegnen die Deutschen den Pharmaunternehmen: Für 72 Prozent sind sie „auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Unternehmen, die zu Lasten der Sozialkassen wirtschaften”, während lediglich 18 Prozent sie für Innovationstreiber halten, die mit ihren Produkten Krankheiten heilen. Dieses Bild hat sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht gebessert. Noch wichtiger als günstige Preise durch Generika ist den Deutschen die Hoffnung auf Heilung: So wünschen sich 62 Prozent der Befragten, dass die Konzerne innovative neue Medikamente entwickeln.

In der PwC-Studie wurde abschließend der Wissensstand der Deutschen über die neue elektronische Gesundheitskarte (eGK) erhoben. 41 Prozent der Bürger wissen darüber nicht Bescheid, während 40 Prozent über ihre Krankenkasse informiert wurden und 19 Prozent sich selbst erkundigt haben. Am häufigsten fühlen sich die über 54-Jährigen von ihren Kassen über die neue eGK informiert.

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