ARD-Mittagsmagazin: Schmidt beschwert sich

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Parallel dazu steigen dem Beitrag zufolge die Gesundheitsausgaben auf ein Rekordniveau von etwa 374 Milliarden Euro. Dann kam unvermittelt der Bezug zum Online-Geschäft: Der Versandhandel sei keine große Konkurrenz, hieß es. Sein Anteil am Umsatz bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln liege bei 1 Prozent. „Wenn alle Online-Apotheken Rabatte anbieten dürften, könnte das gesamte Gesundheitssystem profitieren“, heißt es am Ende des Beitrags.

Wie genau diese Schlussfolgerung zustande kam, wurde nicht erklärt. Allerdings scheint es in der Redaktion große Fans von Versandapotheken zu geben. Über Twitter ließ das Magazin verlauten: „Online-Apotheken sind praktisch – vor allem, wenn die nächste Apotheke nicht in Laufnähe ist. Bestellen Sie Ihre Medikamente im Netz?“ In einem angehängten Video wird eine Diabetes-Patientin gezeigt, die auf dem Land wohnt und Arzneimittel im Internet bestellt. Bis zur nächsten Apotheken seien es fünf Kilometer.

Für die Rentnerin sei es ein Aufwand von knapp einer halben Stunde, wenn sie die Apotheke mit dem Auto anfahre. Online spare sie Zeit und Geld. Es gehe dabei um ihr Geld, sagt die Frau. Der kurze Beitrag endet mit der Frage, ob Onlinebestellungen auf dem Land eine gute Alternative seien. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will sich derzeit nicht auf einen Termin für das Rx-Versandverbot festlegen. CDU-Experte Michael Hennrich rückte überraschend von seiner langjährigen Forderung nach einem Rx-Versandverbot ab.

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