Apotheken dürfen austauschen, AOK übernimmt Mehrkosten

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Grundsätzlich sollten die Versicherten mit einem vorrätigen Festbetragsarzneimittel versorgt werden, sodass keine Mehrkosten anfallen. Stehen jedoch ausschließlich aufzahlungspflichtige wirkstoffgleiche Festbetragsarzneimittel zur Verfügung, trägt die AOK Nordost die Mehrkosten. Laut Kasse soll die Apotheke den vollen Apothekenverkaufspreis auf das Rezept drucken.

In allen genannten Fällen – wenn nicht das Rabattarzneimittel geliefert wird, sondern ein vorrätiges wirkstoffgleiches Medikament entsprechend den Grundsätzen – sollen das Sonderkennzeichen 02567024 sowie die Ziffer 5 (Rabattarzneimittel ist nicht vorrätig und eine Abgabe muss aufgrund eines dringenden Falles sofort erfolgen) beziehungsweise 6 (Rabattarzneimittel und die vier preisgünstigsten Arzneimittel/preisgünstigsten Importarzneimittel sind nicht vorrätig. Ein Aufschub der Abgabe ist aufgrund eines dringenden Falles nicht möglich) auf die Verordnung gedruckt werden.

Alle vorgenommenen notwendigen Änderungen der ärztlichen Verordnung dürfen nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen und müssen auf dem Rezept dokumentiert werden. Es bedarf während der Sars-CoV-2-Pandemie keiner neuen ärztlichen Verordnung.

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