Hecken geht Homöopathie an

, Uhr aktualisiert am 29.08.2016 14:35 Uhr



Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) widerspricht Hecken: „Homöopathie muss als Satzungsleistung erstattungsfähig bleiben“, so die klare Forderung des Verbandes, der auch namhafte Hersteller der Alternativmedizin vertritt.

„Natürlich können schwerwiegende Krankheiten wie Krebs nicht allein durch alternative Medizin geheilt werden“, sagt BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp. „Wer aber die Homöopathie als ergänzende und in der Regel nebenwirkungsarme Behandlung verbieten will, beschneidet die Therapievielfalt und bevormundet zahlreiche Patienten in Deutschland, die davon profitieren können.“ Es gebe eine Vielzahl von Erkrankungen bei denen homöopathische Arzneimittel erfolgreich einsetzbar sind.

„Homöopathie ist kein wirkungsloser Hokuspokus, sondern eine anerkannte und bewährte Therapieform. Wenn Behandler und Patienten sie richtig und verantwortungsvoll einsetzen, kann sie den Therapieerfolg unterstützen“, so Fahrenkamp weiter. Das rechtfertige auch eine Erstattung als Satzungsleistung der Kassen.

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