ABDA: PTA braucht Apotheker-Aufsicht

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Begrüßt werden die Neuformulierung des Berufsbilds: Erstmals würden die wichtigsten Tätigkeiten präzisiert, die auf die Berufsausübung der PTA in der Apotheke fokussierten. „Damit wird mit dem Referentenentwurfberücksichtigt, dass der weitaus größte Teil der PTAin Apotheken tätig ist. Gleichermaßen wird aber auch deutlich gemacht, dass PTA ihren Beruf in anderen Tätigkeitsbereichen ausüben können.“

Auch die Konkretisierung der Ausbildungsinhalte des schulischen Lehrgangs in Form zu vermittelnder Kenntnisse und Handlungskompetenzen wird begrüßt. „Dies trägt dazu bei, das anspruchsvolle Niveau der Ausbildung zu sichern.“ Positiv findet die ABDA auch, dass die bisherige Ausbildungsstruktur – zwei Jahre Lehrgang an der Berufsfachschule und ein halbes Jahr praktische Ausbildungin der Apotheke – beibehalten wird. Eine Verlängerung wäre unverhältnismäßig, zwingende Gründe dafür seien nicht ersichtlich.

Bei den geplanten Änderungen des theoretischen und praktischen Unterrichts begrüßt die ABDA grundsätzlich die inhaltlichen Anpassungen bei den Fächern und die zeitliche Umverteilung. Insbesondere wegen der Stärkung der Ausbildungsinhalte in Richtung Information und Beratung. Allerdings gehe die Kürzung des Faches „Chemisch-pharmazeutische Übungen“ zu weit. Zudem sollten auch für die praktische Ausbildung Handlungskompetenzen formuliert werden. Damit solle verdeutlicht werden, welche Kompetenzen PTA am Ende der praktischen Ausbildung haben sollten.

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