Wegen Corona: EMA sorgt sich um Rheumatiker

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EMA teilt die Sorge

Es handele sich um lebenswichtige Medikamente. Daher sei es wichtig, dass die Patienten weiterhin versorgt und nicht von Engpässen betroffen würden. Lieferausfälle könnten beispielsweise durch Lagerhaltung oder Verwendung außerhalb der zugelassenen Indikationen verursacht werden.

Zur Behandlung von Covid-19 sollten Chloroquin und Hydroxychloroquin vorzugsweise nur im Rahmen klinischer Studien verwendet werden. Außerhalb klinischer Studien sei ein Einsatz in Übereinstimmung mit den national festgelegten Regeln möglich. Um eine unnötige Belastung der Versorgungsketten zu vermeiden, sollten Patienten zudem nur ihre benötige Menge für den üblichen Zeitraum erhalten. Es sollten keine Rezepte ausgestellt werden, die über die übliche bedarfsgerechte Versorgung hinausgehen.

Die EMA weist zudem auf mögliche schwerwiegende Nebenwirkungen unter Chloroquin und Hydroxychloroquin hin. Insbesondere in hohen Dosen oder in Kombination mit anderen Medikamenten seien diese möglich.

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