Vitamin D zur Risikominimierung

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Studienlage widersprüchlich

Die amerikanischen und ungarischen Wissenschaftler sehen in Mikronährstoffen trotz aktuell unzureichender Studienlage großes Potential: „Obwohl widersprüchliche Daten vorliegen, deutet die Mehrheit der verfügbaren Daten darauf hin, dass die Ergänzung mit mehreren Mikronährstoffen mit immununterstützenden Funktionen die Immunfunktion unterstützen und das Infektionsrisiko verringern kann. Mikronährstoffe mit den stärksten Anzeichen für eine Immununterstützung sind die Vitamine C und D sowie Zink. Ein besseres Design klinischer Studien am Menschen, die sich mit der Dosierung und Kombination von Mikronährstoffen in verschiedenen Populationen befassen, ist erforderlich, um die Vorteile einer Mikronährstoff-Supplementierung gegen Infektionen zu belegen. “

Gravierender Vitamin-D-Mangel in Deutschland eher selten

Einen stark ausgeprägten Vitamin-D-Mangel haben nur wenige Menschen in Deutschland. Auch wenn nur ungefähr 20 Prozent des Vitamin-D-Bedarfs über die Nahrung gedeckt werden können und der restliche Anteil mithilfe des Sonnenlichts in der Haut synthetisiert wird. Zu den Risikogruppen für einen Vitamin-D-mangel gehören Menschen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie Personen mit gewissen Grunderkrankungen (Multiple Sklerose, Osteoporose). Um Werte im unteren Grenzbereich zu optimieren, reicht meistens eine kurzzeitige Einnahme in Form einer Kur aus. Die Therapie eines nachgewiesenen Vitamin-D-Mangels gehört in die Hände eines Arztes.

Symptome für einen Vitamin-D-Mangel

  • Müdigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Eingerissene Mundwinkel
  • Schlechte Wundheilung
  • Haarausfall
  • Depression/gedrückte Stimmung
  • Rückenschmerzen
  • Herzrhythmusstörungen

 

 

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