Vitamin D hilft gegen Tropenkrankheit

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Sandmücken erscheinen zu bestimmten Tageszeiten und Wetterverhältnissen besonders aggressiv. Nachts sind sie meist inaktiv und in ihrer Bewegung langsamer. Prophylaktisch können lange Kleidung, Repellentien mit Diethyltoluamid (DEET) oder einem ausreichend hohen Anteil an Icaridin sowie Fliegengitter helfen.

Für eine gesicherte Diagnose sollte eine Blutuntersuchung erfolgen. Nur bei leichtem dermalem Befall kann davon abgesehen werden. Die Erbsubstanz der Leishmanien kann nachgewiesen werden, so kann die passende Therapie eingeleitet werden. Die Menge an Erythrozyten und Leukozyten kann vermindert sein. Manchmal führt der Arzt unter örtlicher Betäubung eine Biopsie an der veränderten Hautstelle durch. Es wäre möglich, die Parasiten aus den Proben anzuzüchten und so nachzuweisen.

Die Infektionskrankheit ist nicht meldepflichtig. Das Robert Koch-Institut (RKI) geht in Deutschland von etwa 20 Erkrankungen pro Jahr aus. Die meisten Fälle sind eingeschleppt. Nur vereinzelt haben sich die Patienten in Deutschland angesteckt. Leishmanien können im Körper verbleiben, so dass eine Krankheit, zum Beispiel infolge einer Immunsuppression, Jahre oder Jahrzehnte später ausbrechen kann.

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