70 Jahre „schmerzfrei und frisch“

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Anfang der 1970er Jahre wurde die Rezeptur verändert. Die Dreierkombination aus ASS, Paracetamol und Koffein kam 1971 auf den Markt. Kurze Zeit später gelang Thomapyrin der Durchbruch: 1979 wurde es zum meistverkauften Schmerzmittel Deutschlands.

Die blau-weiße Verpackung wurde beibehalten, doch 1980 neu gestaltet. Außerdem wurden die Tabletten in Blister eingepackt und nicht mehr, wie vorher, in Glasröhrchen. Unverändert bleib die längliche Packungsform. 1994 brachte Boehringer die Marke erstmals ins Fernsehen: TV-Kommissarin Hannelore Elsner warb für das Produkt.

Seit 2004 ist mit Thomapyrin Intensiv auch eine Variante mit 50 mg mehr Paracetamol im Handel. Die höhere Dosis soll vorrangig bei Migräne und Spannungskopfschmerzen helfen. Drei Jahre später startete die „Köpfe-Kampagne“ von Thomapyrin. Der Werbeslogan „Es gibt 37 Arten von Kopfschmerzen, die Sie selbst behandeln können“, wird bis heute in Fernsehen, Zeitschriften und im Internet beworben.

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