Grippeimpfstoffe

Seqirus: Zelllinie statt Hühnerei

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Außerdem könnten Personen mit klinisch sehr schwerer Hühnereiweißallergie profitieren. Die Betroffenen können bereits beim Zuführen geringster Mengen Hühnereiweiß eine Schockreaktion und Atemnot erleiden. Auch ein chronisches, therapiebedürftiges Asthma aufgrund einer Hühnereinweißallergie kann möglich sein. Diese Patienten sollen laut Paul-Ehrlich-Institut (PEI) nur unter besonderen Schutzmaßnahmen und anschließender Beobachtung geimpft werden.

Professor Dr. Markus Rose, Impfexperte, Allergologe und Kinderlungenarzt am Klinikum St. Georg in Leipzig, unterstützt diesen Ansatz: „Ein zellbasierter Vierfachgrippeimpfstoff erscheint nicht nur hochwirksam, sondern löst als Zusatzeffekt das in der Praxis bekannte Problem der Immunisierung von Hühnerei-Allergikern.“

Seqirus hatte mit Optaflu eine in einer Zelllinie gezüchtete trivalente Vakzine von Novartis übernommen. Verfügbar ist der Impfstoff jedoch nicht und andere Alternativen gibt es nicht. Optaflu hatte bereits 2007 die EU-Zulassung erhalten.

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