Neurologie

Mit Kupfer gegen ALS Dr. Kerstin Neumann, 05.02.2016 11:50 Uhr



ALS-Patienten leiden an fortschreitenden Muskellähmungen; sie können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen und haben Schwierigkeiten zu schlucken, sprechen oder atmen. Weltweit sind Schätzungen zufolge 350.000 Menschen betroffen, etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre daran. Die Prävalenz in Deutschland liegt bei weniger als 8 Fällen pro 100.000 Personen.

Es gibt auch eine Form, die eine Art Demenz auslöst. Dabei verlernen die Patienten, einfachste Aufgaben auszuführen und verlieren ihr Sprachverständnis. Nur bis zu 10 Prozent der ALS-Fälle treten familiär gehäuft und somit vererbt auf, der Rest tritt „spontan“ auf.

Im Schneeballeffekt hatte 2014 die „Ice Bucket Challenge“ weltweit Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung erfasst. Mit der ungewöhnlichen Aktion warben die Teilnehmer um Spendenbereitschaft für die Erforschung von ALS. Nach Angaben der ALS Association kamen mit der Eiskübel-Aktion mehr als 62 Millionen Dollar (rund 47 Millionen Euro) zusammen.

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