BfArM: Kein deutsches Cannabis vor 2019

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Wie bisher wird der Import durch die Bundesopiumstelle überwacht. Hier soll auch die Begleiterhebung durchgeführt werden, mit der weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis als Medizin gewonnen werden sollen. Ärzte müssen dazu anonymisierte Daten zur Therapie mit Cannabisarzneimitteln liefern, die über fünf Jahre gesammelt und dann ausgewertet werden.

Laut BfArM liegen zur Anwendung von Cannabisblüten und nicht zugelassenen Cannabisextrakten bislang nur begrenzte Informationen zu Wirksamkeit und Sicherheit vor. Die Behörde will daher nicht zur Therapie selbst oder zu den Anwendungsgebieten von Cannabisarzneimitteln beraten: „Wie bei anderen Arzneimitteln auch, gibt das BfArM keine Therapieempfehlungen.“ Trotz zahlreicher Veröffentlichungen sei die Menge der tatsächlich auswertbaren wissenschaftlichen Daten derzeit noch gering. Daher komme der Begleiterhebung eine besondere Bedeutung zu.

Die aus der Begleiterhebung gewonnenen Daten sollen eine grundsätzliche Einschätzung ermöglichen, ob die Anwendung von Cannabisarzneimitteln in nicht zugelassenen Indikationen mehr Chancen als Risiken beinhaltet. Sie können laut BfArM Grundlage sein für die weitere klinische Forschung mit Cannabisarzneimitteln mit dem Ziel, langfristig die Zulassung von Fertigarzneimitteln auf Cannabisbasis zu erreichen.

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