Anticholinergika

Meda bringt neue Spasmolyt-Stärke APOTHEKE ADHOC, 20.05.2019 08:01 Uhr

Dr. Pfleger hat mit Spasmex bereits ein trospiumchloridhaltiges Medikament in der Stärke à 45 mg auf dem Markt. Auch hier wird dreigeteilt. Spasmolyt und Spasmex sind in drei Packungsgrößen zu 30, 50 oder 100 Filmtabletten erhältlich. Preislich liegen beide Hersteller gleich: Die 30er-Packung kommt mit einem VK von 31,75 Euro daher, 50 Stück kosten 44,18 Euro und die Großpackung hat einen VK von 73,78 Euro. Häufige Nebenwirkungen von Trospiumchlorid sind Mundtrockenheit, Obstipation, Bauchschmerzen und Übelkeit.

Im Körper blockiert Trospiumchlorid die Wirkung des körpereigenen Botenstoffes Acetylcholin. Dieser ist für den Spannungszustand der glatten Muskulatur verantwortlich und reguliert diesen. Der Wirkstoff bewirkt somit eine Entspannung der Muskulatur der Harnblasenwand und damit eine Anspannung des Blasenschließmuskels. Durch diese Wirkung kommt es zu einer Verbesserung der Symptome bei Harninkontinenz und überaktiver Blase.

Unter den urologischen Spasmolytika wird Trospiumchlorid am häufigsten eingesetzt: 66 Millionen Tagestherapiedosen (DDD) entfallen laut Arzneiverordnungsreport auf den Wirkstoff, der auch in anderen Generika enthalten ist. Solifenacin, enthalten in Vesikur, folgt mit 62 Millionen DDD vor Propiverin mit 23 Millionen DDD. Darifenacin kommt auf 11 Millionen DDD, Oxybutynin auf 9 Millionen DDD, Tolderodin auf 6 Millionen DDD. Weitere in der Indikation eingesetzte Wirkstoffe sind Mirabegron, Duloxetin und Tadalafil.

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