Die meisten Impfstoffe werden laut IMS in die großen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen geliefert. Am wenigsten Impfstoffe gehen nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland sowie nach Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.

Wie hoch die Impfquote ist, hängt vom Bundesland ab: In den wesentlichen Vorbeugemonaten August bis Oktober zeigt sich laut IMS für 2016 lediglich im Kammerbezirk Nordrhein eine Zunahme von rund 8 Prozent und eine Stagnation in Baden-Württemberg. In den übrigen Bundesländern ist die Mengenentwicklung in unterschiedlichem Ausmaß rückläufig: am stärksten in Niedersachsen (minus 8 Prozent), am schwächsten in Brandenburg (minus 1 Prozent).

Laut IMS erklären sich diese Unterschiede durch gesundheitspolitische Steuerungsmaßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigungen, unterschiedliche Arten von Verträgen der Krankenkassen über Grippeschutzimpfstoffe sowie die Art der Vakzine – quadrivalente Wirkstoffe gelten tetravalenten Stoffen hinsichtlich der Wirksamkeit als überlegen, werden aber nicht überall erstattet.

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