Fibromyalgie

Wenn der Schmerz nicht nachlässt

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Stress und Schlafmangel können die Entstehung eines FMS-Syndroms begünstigen. Weitere Risikofaktoren sind orthopädische Erkrankungen der Muskeln und Gelenke sowie erblich bedingte Bänder- oder Gelenkschwäche. Wird Fibromyalgie von einem Arzt diagnostiziert, dann ist die Therapie individuell verschieden.

„Ziel ist, die Symptome zu lindern, Aussicht auf Heilung besteht derzeit nicht“, betont Baerwald. Betroffene haben deswegen keine kürzere Lebenserwartung. Sie müssen selbst bei einer seit Jahrzehnten währenden Erkrankung aber nicht damit rechnen, eines Tages im Rollstuhl zu sitzen.

Oft wird Patienten eine multimodale Therapie verordnet. „Das kann beispielsweise die Einnahme von Medikamenten wie Schmerzmittel oder Antidepressiva, kombiniert mit speziellen Entspannungsübungen und einer Verhaltenstherapie sein“, erläutert Baerwald. In Frage kommen aber auch Physiotherapie, Massage oder Wärmebehandlungen in einer Infrarot-Kabine. „Sehr wichtig ist körperliche Aktivität“, betont Baerwald. Das können etwa regelmäßige Spaziergänge oder ein Ausdauertraining sein.

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