Warten auf die Grippewelle

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Die Empfehlung zur Impfstoffzusammensetzung kommt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die Hinweise werden stets Monate vor Beginn der Grippesaison an die Impfstoffhersteller herausgegeben, da die Produktion Zeit benötigt. Weil sich die Viren in der Zeit noch verändern können, sind sie aber manchmal nicht passgenau.

Im vergangenen Winter etwa war die Schutzwirkung der Impfung „niedrig bis moderat“, wie das RKI im Herbst bilanziert hatte. „In anderen Saisons war die Effektivität meist höher und lag zwischen 40 und 60 Prozent.“ Ein Grund für die niedrigeren Werte diesmal war, so Buda, dass gegen Influenza B nicht die richtige Linie im Dreier-Impfstoff berücksichtigt worden war. Stärker verbreitet war letztendlich eine andere als die angenommene Variante.

Dennoch bleibt die Grippeschutzimpfung nach RKI-Angaben das wichtigste Mittel, um sich vor einer Grippeerkrankung zu schützen. Sie trainiert das Immunsystem gegen die Erkrankung, kann aber nicht allen Geimpften Schutz bieten. Als zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen empfiehlt Buda, Abstand von Erkrankten zu halten und häufig die Hände zu waschen.

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