Typ-2-Diabetes

Einstellphase: Toujeo besser als Tresiba APOTHEKE ADHOC, 11.07.2019 14:38 Uhr

Über die gesamte Studiendauer von 24 Wochen, sowie im Erhaltungszeitraum, waren Inzidenz und Häufigkeit von Unterzuckerungen nachts und zu jeder Tageszeit zwischen beiden Basalinsulinen vergleichbar. Insgesamt traten die Hypoglykämien am häufigsten zwischen 6 und 10 Uhr morgens auf. Unter Toujeo waren Unterzuckerungen in den frühen Morgenstunden ab 4 Uhr bis zum Abend bei 20 Uhr im Vergleich zu Tresiba jedoch seltener.

Insulin glargin gelangt nach der Applikation langsamer in die Blutbahn als sein körpereigenes Vorbild, es besitzt daher eine verlängerte Wirkdauer von mindestens 24 Stunden. Das Derivat des Humaninsulins sorgt für eine verstärkte Aufnahme von Blutzucker in die Zellen von Muskel- und Fettgewebe. Patienten applizieren die individuelle Dosis einmal täglich zur gleichen Uhrzeit. Das langwirksame Insulinanalogon kann mit oralen Antidiabetika und Insulinen kombiniert werden. Seit Juli hat Sanofi den Toujeo Doublestar-Pen mit einer höheren Gesamtmenge auf dem Markt: Die Dosierung in Zweierschritten ermöglicht eine einfachere Injektion von hohen Insulindosen.

Tresiba ist zur Behandlung des Diabetes mellitus bei Erwachsenen mit Typ 1 oder Typ 2 Diabetes sowie zur Behandlung des Diabetes mellitus bei Jugendlichen und Kindern ab dem Alter von einem Jahr zugelassen. Es wird ebenfalls einmal täglich angewendet und kann laut Zulassung zusammen mit einem kurzwirksamen Insulin bei Patienten mit Typ-1-Diabetes eingesetzt werden. Bei Typ-2-Diabetes wird das Präparat als Monotherapie oder in Kombination mit oralen Antidiabetika oder kurzwirksamen Insulinen angewendet. Das Medikament bietet laut Novo Nordisk den Vorteil, dass es eine Langzeitwirkung von bis zu 42 Stunden hat.

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